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September

Pinnwand

Was wäre ein Haushalt ohne eine Pinnwand? Genau: Unorganisiert, chaotisch und absolut vergesslich. Pinnwände sind sozusagen die gute Seele des Hauses. Sie erinnern, entlasten das Gedächtnis und sorgen so für einen geordneten Tagesablauf. An ihnen finden alle möglichen Memos und Utensilien Platz: Termine beim Arzt, Treffen mit Freunden, Einkaufszettel, Fotos, Schlüssel. Hier hängt der Stundenplan der Tochter neben der Elternabendeinladung des Sohnes, ein kleines Souvenir aus dem letzten Urlaub teilt sich die Reißzwecke mit der Speisekarte vom Stammitaliener.

Der beliebteste Platz für die Pinnwand ist die Küche. Hier, wo die Familie so viel Zeit verbringt, ist der beste Ort, um an wichtige Termine erinnert zu werden. Doch Pinnwände finden nicht nur in privaten Haushalten einen festen Platz im alltäglichen Leben. Überall, wo es Schreibtische gibt, gibt es auch Pinnwände. Aus Büros sind sie nicht mehr wegzudenken. Sekretärinnen heften die nächsten Geschäftstermine des Chefs daran oder bringen den Zeitpunkt des nächsten Urlaubs an.

Eine besondere Form der Pinnwand ist das so genannte Schwarze Brett. Im Gegensatz zu den bisher beschriebenen Pinnwänden handelt es sich um eine Form der Bekanntmachung. Diese Pinnwand ist öffentlich und wird von einer größeren Gruppe von Personen auf verschiedene Arten genutzt. Hier treffen Angebot und Nachfrage aufeinander. Aushänge sollen die Leser einfach und schnell informieren. Solche Pinnwände sind an den verschiedensten Plätzen angebracht: In Supermärkten, in Bars, in Universitäten.

Die Ursprungsform der heutigen Pinnwand und noch immer der unübertroffene Klassiker ist die Pinnwand aus Kork. Mit Reißzwecken können hier beliebig oft die unterschiedlichsten Dinge angebracht werden. Es gibt aber auch Pinnwände aus Hartschaum oder aus Weichfaser. Diese sind jedoch weniger stark verbreitet. Die „moderne“ Variante der Pinnwand ist die Magnetwand. Hier werden die Memos mit Magneten befestigt. In fast jedem Haushalt gibt es eine solche Magnetwand, nämlich den Kühlschrank. Dieser ist ein sehr beliebter Platz für das Aufhängen von Bildern, kleinen Erinnerungszetteln oder Einkaufslisten.

Der Name der Pinnwand findet seinen Ursprung in der englischen Sprache. Das Substantiv „pin“ bedeutet Stift oder Nadel. Hiervon wurde das deutsche Verb „pinnen“ abgeleitet, also „etwas anstecken“. Die Pinnwand ist im wörtlichen Sinn also eine Wand, an der etwas angesteckt werden kann.

Egal in welcher Form, die Pinnwand organisiert den Alltag im Privaten wie auch im Geschäftlichen. Ohne sie wären viele Menschen im Zeitalter von Hektik und Stress verloren.

www.pinnwaende.net


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