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Autoreifen

Das Thema Reifen, am Automobil oder am Motorrad, wird sehr häufig unterschätzt, nicht von den Medien, sondern von den Verkehrsteilnehmern. Auch wenn hiesige Automobilclubs oder Zeitschriften vor den Gefahren warnen, werden diese nicht ernst genommen. So kommt es leider immer noch sehr häufig vor, dass Autofahrer einen Unfall verursachen, aufgrund eines defekten Reifens oder mangelnder Wartung.

Die Anzahl derer, die ihre Autoreifen mit zu geringem Luftdruck fahren und gar nicht wissen, wie sie diesen korrigieren, ist erschreckend hoch. Dem Autofahrer muss klar werden, dass der Reifen der einzige Kontakt zur Fahrbahn ist. Das ist bei einem durchschnittlichen PKW, weniger als 1 Quadratmeter Aufstandsfläche für Fahrzeuge bis 2 Tonnen. Eine verschwindend geringe Fläche. Deshalb ist es umso wichtiger, diese Kontaktfläche entsprechend zu kontrollieren und bei Bedarf zu ersetzen.

Reifenprofil und Luftdruck der Autoreifen

Der Luftdruck muss mindestens einmal im Monat kontrolliert werden, ein Reifenüberwachungssystem entbindet nicht von dieser Aufgabe. Das Reifenprofil sollte schon vor den Vorgeschrieben 1,6 mm Restwert, getauscht werden. Das Reifenalter ist ebenfalls zu berücksichtigen, ist der Reifen älter als sechs Jahre, gehört dieser ausgetauscht, egal wie viel Profil noch vorhanden ist.

Bei eingefahrenen Nägeln, ist eine Entfernung vom Profi vorzunehmen. Eine Reifenreparatur auf der Lauffläche ist möglich. Das Fahrzeug sollte auch immer, mit Reifen für die entsprechende Witterung ausgerüstet sein.

Sommerreifen und Winterreifen

Im Sommer sollten nur Sommerreifen gefahren werden, da sich Winterreifen auf Grund des weicheren Gummis, zu schnell abnutzen würden. Im Winter sind Winterreifen dagegen Pflicht. Auch bei nicht allzu kalten Temperaturen tagsüber, kann es nachts zu Eisbildung kommen. Ein plötzlich einsetzender Regen oder Schneefall, bedeutet schnell das Ende der Sommerreifen und im schlimmsten Fall das Ende des Fahrzeugs.

Auswahl des richtigen Reifens

Bei der Auswahl des richtigen Reifentyps, sollten Testergebnisse und die Hilfe eines Reifenfachmanns eingeholt werden. Es macht keinen Sinn, beim Reifen auf den Preis zu achten. Es muss zwar kein High Performance Reifen sein, ein ausgewogener Markenreifen sollte es aber schon sein. Reifentests beweisen seit Jahren, dass das Sparen am falschen Ende, zu gefährlichen Situationen führen kann. Deshalb sollte auf ein Modell zurückgegriffen werden, welches mit geringem Bremsweg und Rollwiderstand überzeugen kann. Der niedrige Rollwiderstand hilft enorm beim Benzin sparen, so können höhere Anschaffungskosten, über die Nutzungsdauer, wieder relativiert werden.

Reifentypen

Mittlerweile gibt es verschiedenste Reifentypen. So gibt es spezielle Mischungen für Kleinwagen, Vielfahrer, Benzinsparer und Fahrer von Supersportwagen. Die Reifenhersteller lassen ein unheimliches Know How in ihre Produktion einfließen. Es sei aber gesagt, dass es kein Reifentyp gibt und geben wird, was auf jedem Terrain spitzenmäßig ist. Man muss schon auf einen Spezialisten setzen und Abstriche in anderen Bereichen in Kauf nehmen.

Ein Ultra High Performance Reifen, kurz UHP, ist für maximale Kurvengeschwindigkeiten ausgelegt und macht Fahrzeuge spürbar schneller. Allerdings ist die ideale Arbeitsweise des Reifens, sehr begrenzt. So funktioniert der Reifen nur in einem gewissen Temperaturfenster und bei Trockenheit. Die Straßentauglichkeit ist trotz Zulassung bedenklich, da diese UHP Reifen im Nassen doch arge Probleme bekommen.

Für den normalen Autofahrer sollte deshalb ein ausgewogener Reifen ausreichend sein, wer es gerne sportlich mag, der kann sportlichere Modelle wählen und komfortorientierte Fahrer, fahren mit einem Komfortmodell besser.

Der Luftdruck entscheidet oftmals über Komfort und Spritverbrauch. So kann dieser entsprechend angepasst werden. Die Herstellerangaben und der damit verbundene niedrigste Druck, stellt die komfortabelste Lösung dar. Dieser Wert sollte nicht unterschritten werden, aber er kann dafür leicht erhöht werden. Wer seinen Luftdruck um 0,2-0,4 Bar erhöht, der fährt deutlich sparsamer durch die Lande. Allerdings leidet darunter der Komfort ein wenig.

Um die Autofahrt noch sicherer zu machen, werden bei den Autoherstellern die Fahrzeuge vermehrt mit Runflat Reifen ausgerüstet. Diese Reifen besitzen einen Gummiring im Inneren und ermöglichen ein Weiterfahren nach einem Plattfuß. Das Tempo ist beschränkt auf 80 Kilometer in der Stunde, ein Reifenüberwachungssystem muss an Bord sein, ansonsten würde man den Plattfuß womöglich nicht bemerken.